Sonntag, 25. Juli 2010

Sind alle Fliegenpilze giftig???

Nein, diese Fliegenpilze sind mit Sicherheit ungiftig!

Am Freitag waren wir auf einer Märchen-Motto-Party eingeladen und Cupcakes boten sich gut als kleines Mitbringsel an. Aber diese mussten auch zum Motto des Abends passen! Und so nahm das Märchen seinen Lauf...

Für die Zitronen-Cupcakes habe ich die "Italian Swiss Meringue Buttercream" vorbereitet und mit roter Farbpaste eingefärbt. Um der Creme einen Zitronen-Geschmack zu geben, habe ich ein Fläschchen Zitronen-Arome reingerührt. Die weißen Fliegenpilz-Punkte sind aus Fondant gerollt und mit einer Spritztülle ausgestochen. Abra cadabra, sim salabim, fertig sind die essbaren Fliegenpilze! 
Und noch schneller wurden sie anschließend verdrückt :-)

 EDIT
Bevor ich mich an eine Buttercreme und ihre Zubereizung gewagt habe, war ich viel im Internet unterwegs und habe viel gelesen und viele Videos bei youtube geschaut. Dabei handelte es sich meist um die Italian- und die Swiss Meringue Buttercream. Bei der Italian fand ich die Zubereitung jedoch komplizierter, da man dafür Zucker einkochen und dabei die Temperatur einhalten muss. Einen Zuckerthermometer besitze ich gar nicht, so fiel die Entscheidung auf die Schweizer Methode oder vereinfacht gesagt auf die 1:2:3-Buttercreme. Sie heißt so, weil man dazu 1 Teil Eiweiß, 2 Teile Zucker und 3 Teile Butter nimmt! Egal welche Menge Creme man benötigt, kann man sich die Anteile der Creme einfach ausrechnen.
Hier ein Beispiel:
man nehme: 
100 g Eiweiß
200 g Zucker
300 g Butter
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Wobei es in der Küche meistens viel heißer ist. Die Zutaten sollten genau abgewogen werden.
Zuvor koche ich Wasser im Wasserkocher auf (da wird es schneller heiß). Dieses füllt man in einen Topf, der als Wasserbad dient. Für das Eiweiß benötigt man eine absolut fettfreie Schüssel . Besonders geeignet sind Edelstahlschüsseln. Kunstoffschüssel haben feine Poren, in die sich Fett absetzen kann und dieses zerstört den Eiweißschaum. In die Metallschüssel wird das Eiweiß gewogen und kurz mit dem Schneebesen aufgeschlagen. Die Eiweiße sollen sich trennen aber noch nicht schäumen. Dann wird das Eiweiß über das Wasserbad gestellt und man beginnt nach und nach den Zucker hinzugeben und dabei die Masse ständig mit dem Schneebesen bearbeiten. Man schlägt das Eiweiß so lange bis der Zucker vollständig geschmolzen ist (ca. 4-5 Minuten). Dies kann man ganz einfach mit den Fingern testen: Mit dem Zeigefinger etwas Eiweiß tunken und zwischen Daumen und Zeigefinger reiben. Fühlt man Zuckerkristalle, muss man das Eiweiß noch etwas länger schlagen. Ist der Zucker geschmolzen, die Eiweißmasse vom Wasserbad nehmen und etwas abkühlen lassen (2-3 Minuten). Die Masse ist dicklich, und hat eine schleimige Konsistenz. Nach der kurzen Abkühlphase wird die Masse mit dem Mixer auf höchster Stufe steifgeschlagen (gute 5-6 Minuten). Die Masse wird steif und richtig schön glänzend. Das ist der Punkt, wo man beginnt, die zimmerwarme Butter stückchenweise nach und nach zufügen und dabei weiterhin kräftig mit dem Mixer gerührt. Wenn ca die Hälfte der Butter drin ist, dann wird die Masse cremig und so flüssig, dass man Angst hat, dass man etwas falsch gemacht hat. Aber bloß nicht aufgeben! Ist die ganze Butter eingearbeitet, bekommt die Masse eine wunderbare Konsistenz.
Um der Buttercreme ein Aroma zu verleihen, kann man mit Vanille-, Zitronen- oder jedem anderen Aroma arbeiten. Einfärben kann man die Buttercreme mit Farbpasten. Ich vermute, dass handelsübliche Speisefarben nicht für eine Buttercreme geeignet sind, da sie zu viel Wasser beinhalten aber da spreche ich nicht aus Erfahrung!

Klingt doch nach einem einfachen Rezept oder?! :-)

Kommentare:

  1. Das waren wirklich lecker schmecker Törtchen

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  2. Tollen sehen die Fleigenpilze aus! Die Italian Meringue Buttercream tönt lecker, wäre toll wenn du dieses Rezept auch bloggen könntest *bidde*
    Grüssli
    Irene

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  3. Die Cupcakes sehen traumhaft aus. Danke für das Meringue Buttercream Rezept, das hört sich super lecker und einfach an :-)
    Liebes Grüßle,
    Donya

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